Denk-mal-LaborAstrid Mendes
Astrid Mendes vor Glasfassade

Mein
Leistungsspektrum

„Kunst hat die Aufgabe wachzuhalten, was für uns Menschen so von Bedeutung und notwendig ist." (Michelangelo, 1475-1564)

Vermittlung

Themenbezogene Führungen

Meine Themenführungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Firmen und Verbänden zugeschnitten und bieten ein fundiertes, spannendes Wissen rund um kunsthistorische Fragestellungen. Bei diesen Führungen erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in renommierten Museen und historischen Bauwerken. Hierbei erfahren sie mehr über die oft unbekannten Entstehungsprozesse von Kunstwerken. Die Vermittlung erfolgt praxisnah, sodass die Faszination für die Kunst und ihre Geschichte unmittelbar erlebbar wird.

Besonders bereichernd sind Touren, die durch interaktive Workshops ergänzt werden. Diese Form der Führung inspiriert Menschen aller Altersgruppen und macht das Erlebnis unvergesslich. Da ich mich sozial engagiere teile ich gerne mein Wissen mit allen Gesellschaftsgruppen. Die Verbindung von Information und praktischer Erfahrung fördert das Interesse sowie die Wertschätzung für Kunst und Kultur auf nachhaltige Weise. Sprechen sie mich bei Interesse gerne an!

Alljährliche Führungen zum Tag des Denkmals im September

Seit 1993 bestimmt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) jährlich ein bundesweites Motto. Dieses Motto dient dazu, Bauwerke, Handwerkskunst und die Biografien von Künstlerinnen und Künstlern und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

In diesem Zusammenhang werde ich seit 2017 regelmäßig von der unteren Denkmalschutzbehörde in Regensburg mit verschiedenen Themen betraut. Meine Aufgabe besteht darin, die jeweiligen Hintergründe sorgfältig zu recherchieren, um einen fundierten Beitrag zur Vermittlung und Interpretation der gewählten Schwerpunkte zu leisten.

So entstehen Einblicke, die sowohl den aktuellen Bezug als auch die historische Dimension der Denkmäler verdeutlichen.

2026

KurseDatum
Baukultur in der Oberpfalz – Bauen früher, heute und morgen5. Juli 2026
Vergolderkurs in Ansbach18. Juli 2026
Vergolderkurs in Ansbach19. Juli 2026
Tag des Denkmals – Vom Getreide zum Kunstspeicher13. September 2026

Workshops

5. Juli 2026 Baukultur in der Oberpfalz – Bauen früher, heute und morgen
im Freilandmuseum Neusath-Perschen

Zum Baukulturtag 2026 soll dazu beitragen, dass Eigentümer die historischen Bauwerke bewusster erhalten und pflegen.

In der traditionellen Bauweise der ländlichen Oberpfalz wurden Holz und Stein gezielt eingesetzt, um die verschiedenen Funktionsbereiche eines Gebäudes voneinander zu trennen.

Während die regional vorkommenden Rohstoffe wie Gesteinsmaterial aus Granitvorkommen und Holz in den Waldgebieten (Waldlerhäuser) Einfluss auf die Bauweise und Konstruktion hatten, bestimmte das Fachwerk den Baustil in den nördlichen Übergangsgebieten.

Holz stand als leicht zugänglicher und vielseitig verwendbarer Werkstoff im Mittelpunkt, während Stein vor allem für stabile Bauelemente genutzt wurde. Die bewusste Verwendung von Holz und Stein ermöglichte es, Wohnräume und Ställe innerhalb eines Hauses klar voneinander abzugrenzen.

Daher ist es bis heute von großer Bedeutung, Kenntnisse über diese zentralen Baumaterialien zu besitzen. Sie bilden die Grundlage für den Erhalt und die Pflege historischer Bausubstanz und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung der regionalen Baukultur.

Workshops an Fachschulen und Universitäten

Im Rahmen von Übersichtsvorträgen, vertiefenden Präsentationen, Workshops sowie interdisziplinären Diskussionen erhalten die Studierenden einen umfassenden Einblick in die Pigmente, die im Verlauf der Geschichte Anwendung fanden. Es kann auch die praktische Anwendung von historischen Pigmenten ermöglicht werden. Die Studierenden können auch mit den Pigmenten und Bindemitteln praktisch arbeiten.

Workshops für Schulen

Im Kurzworkshop an Schulen lernen die Kinder und Jugendlichen historische Farben kennen, die Künstler verwendeten.

Beim Ausprobieren können die Schüler und Schülerinnen ganz praktisch erfahren wie z.B. Claude Monet gearbeitet hat und welche Pigmente und Bindemittel für ihn wichtig waren.

Archivforschung

Um die Auswirkungen der restauratorischen Eingriffe fundiert beurteilen zu können, ist eine umfassende Recherche in kirchlichen und staatlichen Archiven unerlässlich. Beispielsweise können durch die Auswertung alter Restaurierungsberichte Fehlerquellen identifiziert werden.

Die Archivforschung ermöglicht es, die im historischen Kontext angewendeten vorherigen Vorgehensweisen nachzuweisen. Durch die Analyse historischer Dokumente lassen sich verwendete Materialien und deren Verträglichkeit nachvollziehen, wodurch Wechselwirkungen zwischen Materialien für zukünftige Restaurierungen ausgeschlossen werden können.

Provenienzforschung

Ich betreibe nach Beauftragung Archivforschungen und überprüfe Museumsbestände, um die Besitzgeschichte von Kulturgütern zu erfassen.

Dabei helfen mir folgende Verordnungen, die nach dem zweiten Weltkrieg, die Restitution von Kulturgütern möglich machen sollen:

  • Rückerstattungsverordnung vom 10.11.1947
  • Bundesrückerstattungsgesetz (BRüG)
  • Bundesentschädigungsgesetz (BEG) von 1953/56
  • Washingtoner Erklärung von 1998
  • Berliner Erklärung 1999 und die Handreichung 2001
  • www.Lostart.de